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Alle Mitglieder der Mactac Creative Awards-Jury sind Experten in ihrem Arbeitsbereich. Ihre Erfahrung und ihr Know-how sind zur Beurteilung der Kandidaten unverzichtbar. Diesen Monat hat Mactac Nathalie Landot interviewt, um ihren Werdegang und ihre Erfahrungswerte vorzustellen.

 

Guten Tag, Nathalie. Sie wurden gebeten, sich der Jury der Mactac Creative Awards anzuschließen, deren Preisverleihung im vergangenen März anlässlich der FESPA Digital in Amsterdam stattgefunden hat. Können Sie sich unseren Lesern bitte vorstellen?

 

Guten Tag, ich bin seit über 20 Jahren Grafikerin und Art Director. Ich lebe und arbeite in Frankreich, 30 km von Paris entfernt. Nachdem ich lange Zeit Erfahrung in Werbeagenturen und Grafikdesign-Studios gesammelt hatte, entschied ich mich, mich als Freelancerin selbstständig zu machen.

 

Im Jahr 2011 habe ich also meine freiberufliche Tätigkeit begonnen. Meine Berufserfahrung ermöglicht es mir, den Bedürfnissen meiner Kunden hinsichtlich Grafikdesign gerecht zu werden, und zwar in erster Linie im „Print"-Bereich, aber auch im Web- und Digital-Design.

 

Seit 2012 arbeite ich für Mactac Frankreich, seit 2013 für Mactac Europa. Neben meinem Beruf als Grafikerin bin ich auch Fotografin, Keramikerin und Bildhauerin. Die Kunst hat in meinem Leben einen hohen Stellenwert.

 

Als Grafikerin mit Leib und Seele verfügen Sie über einen hohen Erfahrungswert in der grafischen Kommunikation. Welche Kompetenzen sind Ihrer Meinung nach unentbehrlich, um in Ihrem Beruf an der Spitze zu bleiben?

 

Am wichtigsten ist die Fähigkeit, auf die Bedürfnisse des Kunden und die Nachricht, die er vermitteln möchte, genau einzugehen und sie zu analysieren.

Anschließend benötigt man Sinn für Kunst, Kreativität und eine hohe Allgemeinbildung, um die Nachricht visuell zu erfassen und sie wirkungsvoll und ästhetisch umzusetzen.

 

Außerdem muss man sehr anpassungsfähig sein, um sich allen Situationen und Anwendungsbereichen der Kommunikation - sei es dem Tätigkeitsbereich des Kunden oder dem Kommunikationsträger - stellen zu können.

 

Um längerfristig an der Spitze zu bleiben, ist es wichtig, neugierig und offen für die Entwicklungen in Kunst, Technik und Kultur zu sein - den Zeitgeist zu spüren, ohne einen kritischen Sichtwinkel außer Acht zu lassen.

Für die Arbeit als Freelancer sind letztendlich eine gute Arbeitsorganisation sowie eine hohe Stressfähigkeit Voraussetzung ;-)

 

Könnten Sie uns von dem einen oder anderen der ehrgeizigsten / interessantesten Projekte erzählen, an denen Sie gearbeitet haben?

 

Während ich meine freiberufliche Tätigkeit noch plante, habe ich 2010 am europäischen Wettbewerb für den Entwurf der Medaille des Europäischen Rechnungshofs teilgenommen.

 

Ich gewann den 1. Preis bei diesem Wettbewerb, und die Medaille wurde von der Monnaie de Paris geprägt. Sie wird Persönlichkeiten verliehen, die dem Europäischen Rechnungshof einen offiziellen Besuch abstatten.

 

 

Welche Kriterien waren für Sie als Mitglied der Mactac Creative Awards-Jury und Grafik-Expertin am ausschlaggebendsten bei der Beurteilung der Werke?


Für mich sind der visuelle Aspekt, das grafische Design und vor allem die Originalität der Werke die wichtigsten Kriterien. Ich schätze ästhetische Werke mit starker visueller Ausstrahlung, die durch ihre Originalität oder ihre unerwartete, unkonventionelle Art auffallen.

 

Manche Werke kommen auf einem Foto nicht gut zur Geltung, und ich bedaure, sie nicht vor Ort gesehen zu haben. Man muss manchmal sehr aufmerksam sein, um sich der  realisierten Arbeit oder dem Spiel mit den Materialien bewusst zu werden. Ich denke beispielsweise an dieses Innendekorationsprojekt für Elisava, das ein sehr hübsches Trompe-l'oeil mit schön gearbeiteter Perspektive ist. Es hat einen Moment gedauert, ehe ich verstanden habe, dass es keine Glasscheibe gab!

 

Welches Fazit ziehen Sie aus dieser Erfahrung? Glauben Sie, dass das Grafikdesign noch eine strahlende Zukunft vor sich hat?


Selbstverständlich hat das Grafikdesign eine strahlende Zukunft vor sich, denn  die Möglichkeiten sind  unerschöpflich. Man meint manchmal, dass alles bereits gemacht worden ist, doch in Wirklichkeit bleibt noch alles zu erfinden. Das künstlerische Schaffen hat keine Grenzen!

 

Unabhängig vom Träger, vom Material oder von der Art der Verwendung: Kreativität ist immer gefragt. Und in so naher Zukunft werden die Maschinen nicht die menschliche Vorstellungskraft ersetzen können ... bis zum Gegenbeweis.

 

Ich besuche immer mit großer Freude die Website der Mactac Creative Awards, um mir die neu vorgestellten Werke und die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten der Mactac Produkte anzuschauen. Das ist äußerst bereichernd.

 

Nathalie Landot : http://nath.creationgraphic.free.fr/